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Vor dem Gefecht prüft der Obmann (Kampfrichter) den ordnungsgemäßen Zustand der Waffen und der Kleidung. Die Kampfdauer (d.h. reine Kampfzeit ohne Unterbrechung) beträgt in den Runden auf 5 Treffer max. 4 Minuten, in der Direktausscheidung auf 15 Treffer maximal 9 Minuten.
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Gefochten wird auf der 14 m langen Kampfbahn (Planche) aus Kupfer. Überschreitet einer der beiden Fechter die seitliche Begrenzung mit beiden Beinen, wird unterbrochen und er muß einen Meter zurück. Überschreitet er die hintere Begrenzung bekommt er einen Straftreffer.
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Dem Kampfleiter (Obmann) obliegt die Leitung des Turniergefechts. Er entscheidet über Treffer und sorgt für den ordungsgemäßen Ablauf des Gefechts. Zur Unterstützung hat er ein el. Trefferanzeigegerät und gegebenenfalls zwei Seitenrichter, die z.B. darauf achten, daß kein Fechter seine gültige Treffläche mit dem unbewaffneten Arm schützt. Leuchtet mehr als eine Lampe auf entscheidet der Obmann, welcher Fechter das Angriffsrecht hatte. Dabei ist es nicht immer leicht zu entscheiden, ob bei einer Gegenattacke eine gültige Parade-Reposte, eine gültige Zwischenaktion oder ein ungültiges Mitstoßen vorliegt.
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Die el. Trefferanzeige (oft verbunden mit Hochleuchten) hat je eine weiße und eine farbige (rote bzw. grüne) Lampe. Leuchtet Weiß auf, wurde der Gegner ungültig getroffen, bei einem gültigen Treffer leuchtet die farbige Lampe. Stöße auf die Kupferbahn werden nicht angezeigt. Die gültige Treffläche beim Florett ist der Oberkörper ohne Kopf und Arme. Der Fechter trägt hier eine leitende "Elektroweste". Auch die übrige Kleidung ist reglementiert: Jacke, Unterziehweste und Hose müssen aus einem verstärkten Material bestehen und ebenso wie die Maske und die Klinge ein Prüfsiegel tragen.
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